Biographie

Anne Luisa Kramb studiert seit 2019 in der Violinklasse von Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Zuvor studierte sie unter anderem an der Kronberg Academy und an der Hochschule für Musik Würzburg.

Beim Internationalen Violinwettbewerb ‘Mlody Paganini‘ 2014 in Legnica (Polen) wurde Anne Luisa mit dem 1. Preis und zwei Sonderpreisen ausgezeichnet. Ebenfalls Erstpreisträgerin war sie 2015 beim Telemann-Wettbewerb in Poznan (Polen), beim Mendelssohn-Wettbewerb in Kronberg sowie beim Bacewicz-Wettbewerb in Lodz (Polen). 2016 war Anne Luisa Preisträgerin im renommierten Internationalen Menuhin-Wettbewerb in London sowie Erstpreisträgerin im Internationalen Spohr-Wettbewerb in Weimar, bei dem sie zusätzlich zwei Sonderpreise gewann. Im September 2017 erhielt sie den Preis des Manhattan Music Competition.

Anne Luisa konzertierte unter anderem mit dem Ukrainischen Staatsorchester, dem MDR Sinfonieorchester, der Kammerphilharmonie Sopot, dem Göttinger Sinfonieorchester, der Staatskapelle Weimar und bei internationalen Festivals, so beispielsweise bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival, den Weilburger Schlosskonzerten und dem ‚Festiwal Emanacje‘ Krakau.

Auftritte als Solistin und Kammermusikerin, vor allem im Duo mit dem Pianisten Julius Asal, folgten im Konzerthaus sowie in der Philharmonie Berlin, der Philharmonie

Kyiv, der Elbphilharmonie, der Carnegie Hall New York und der Laeiszhalle Hamburg.

Das Aufeinandertreffen mit großen Musikern wie unter anderem Sir András Schiff, Sir Simon Rattle, Tabea Zimmermann, Christoph Eschenbach und Gidon Kremer bereicherte ihre Ausbildung sowohl solistisch als auch im Bereich der Kammermusik. Seit 2017 ist sie außerdem  regelmäßig Gast des von Gidon Kremer gegründeten Kammerorchesters 

Kremerata Baltica. 

Die junge Geigerin spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari (1724), die

ihr aus dem Privatbesitz der Familie Wiegand zur Verfügung gestellt wird.

Anne Luisa ist Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung, des RC Alte Oper

    Frankfurt  sowie der Fa. WIKA Klingenberg.